Was wären wir ohne Ursula Weissbrich und ihre Tochter Claudia Jaspers!
Unermüdlich kochen, handarbeiten und werken sie und schaffen für ihre Kundinnen und Kunden ein reichhaltiges Angebot. Nach dem Frühlingsmarkt fand am 30.09. sowie am 01.10. und am 03.10. der Herbstmarkt statt. Wie üblich in der Hofscheune auf Gut Ahe. In dem wunderschönen Ambiente präsentierten die Weissbrichs erneut Strickwaren, Holzwaren, Selbstgenähtes, Dekoartikel und Eingemachtes wie leckere Liköre und schmackhafte Brotaufstriche – um nur einiges aus dem reichhaltigen Angebot zu nennen. Die Kundschaft ließ nicht lange auf sich warten. Treue Stammkunden finden jedes Jahr den Weg zur Hofscheune und es kommen immer wieder neue Interessierte dazu. Alle gemeinsam bescherten dem Herbstmarkt ein unglaubliches Ergebnis: 5.500 € flossen auf das Konto von Leonidis!
Wir sagen herzlichen Dank!
Danke sagen möchten wir auch der Familie Neuhaus und der Familie Hermes. Die Seniorfamilie Neuhaus stellt seit vielen Jahren die wunderschöne Hofscheune kostenlos für die Märkte zur Verfügung. Und die Juniorfamilie Hermes macht es nun ebenso. Das ist nicht selbstverständlich und deshalb sei auch ihnen an dieser Stelle ganz herzlich gedankt.
Im November folgt am 18.11. und 19.11 noch der Wintermarkt mit einem reichhaltigen Angebot für die Advents- und Weihnachtszeit. Das weihnachtliche Ambiente wird dann abgerundet durch den Verkauf von Glühwein durch die Familie Hermes. Und an der Waffelbackstation können sich die Besucherinnen und Besucher vor, während oder nach dem Kauf stärken.
Am 1. September startete ein Ausbildungsprojekt für benachteiligte Jugendliche. Am katholischen Krankenhaus in Dhani haben zehn junge Frauen und zwei junge Männer eine einjährige Ausbildung zu Pflegehelferinnen und Pflegehelfern im Gesundheitssystem begonnen. Sie gehen erfahrenen Krankenschwestern zur Hand und werden praktisch und theoretisch ausgebildet. Wie inzwischen fast weltweit gibt es auch in Indien einen Mangel an qualifizierten Arbeitskräften für die Arbeit im Gesundheitssektor. Deshalb haben die jungen Menschen nach Abschluss der Fortbildung eine gute Chance, für ihren eigenen Lebensunterhalt zu sorgen und auch noch ihren Familien helfen zu können.
Die jugendlichen Frauen und Männer stammen alle aus benachteiligten Familien. Ihnen wurde das Recht auf Schulbildung aus verschiedenen Gründen vorenthalten. Armut ist sicherlich der Hauptfaktor. Familien sehen sich häufig nicht in der Lage das Schulgeld aufzubringen – oder bei großen Familien mit mehreren Kindern werden eher die Söhne bevorzugt. Die Mädchen müssen frühzeitig einer minder bezahlten Tätigkeit nachgehen und zum Lebensunterhalt der Familie beitragen.
In der Sozialarbeit tätige Ordensschwestern haben diese zwölf jungen Menschen ausgesucht, da sie der Unterstützung und Fürsorge in besonderer Weise bedürfen. Leonidis hat der Bitte um Übernahme der Ausbildungskosten gerne entsprochen. Sie belaufen sich auf ca. 2.400 € - ganz bestimmt sehr gut investiertes Geld. Dieses Beispiel macht deutlich, wie viel Gutes in Indien mit relativ geringen Summen bewirkt werden kann. Die Schwestern und die jungen Menschen sagen ganz herzlichen Dank.
Stellvertretend für beide Provinzen möchten wir an dieser Stelle Sr. Kamala aus der Nordprovinz St. Joseph zu Wort kommen lassen. Sie schreibt:
Liebe Freunde,
das Bildungsprojekt für die Schulen - die Katherine Academy Khunti, die RC Mission School, die St. Katharine High School Ranchi und die St. Francis School Dha Farm - haben den Betrag von 18.000 € erhalten. Wir können nur sagen, dass wir Ihre Großzügigkeit zu schätzen wissen. Sie haben einen wesentlichen Einfluss auf das Leben armer Schüler. Vielen Dank für Ihre finanzielle Unterstützung. Sie gehören zu den nettesten Menschen der Welt! Wir werden Ihre Großzügigkeit nie vergessen!
Die Schüler dieser Schulen arbeiten hart und erbringen hervorragende schulische Leistungen und Leistungen hinsichtlich anderer Aktivitäten. Die Eltern sind dankbar für die Unterstützung. Sie bringen damit Licht und berechtigte Hoffnung auf eine bessere Zukunft in die Familien. Wir versichern Ihnen, dass diese Studenten weiterhin hart für ihr Studium arbeiten und ihre Schulzeit mit Erfolg abschließen werden. Denn sie sind sich der einmaligen Chance, die Sie ihnen schenken, bewusst.
Wir sagen Ihnen dafür unseren herzlichsten Dank. Seien Sie versichert, dass wir Sie in unsere täglichen Gebete einschließen.
Sr. Kamla PHJC
St. Joseph’s Province Dhar
In jedem Jahr überweisen wir insgesamt 36.000 nach Indien für das von Sr. Leonidis vor vielen Jahren begonnene Bildungsprojekt. Jeweils 18.000 € für die Schulen in der Nordprovinz und in der Südprovinz des Ordens. Sr. Leonidis wollte vor allem den in der indischen Gesellschaft sehr stark benachteiligten Mädchen den Zugang zu Bildung ermöglichen. Ihr war früh klar, dass Armut nur durch Bildung überwunden werden kann. Als sie 2009 starb konnten ca. 100 Mädchen und Jungen gute Schulen besuchen. Aus Spenden, die Sr. Leonidis erhielt, wurden für diese Kinder das Schulgeld und Kosten für Schulkleidung und Unterrichtsbedarf teilweise oder vollständig übernommen. Sr. Leonidis war es besonders wichtig, dass die Eltern sich entsprechend ihres Einkommens zumindest mit einem kleinen Eigenanteil an den Kosten beteiligen. Einerseits, damit sich die Eltern der Eigenverantwortung für die Bildung ihrer Töchter und Söhne bewusst sind. Und andererseits, damit sie mit Stolz sagen können, dass auch sie ihren Anteil an dem Erfolg ihrer Kinder haben. Und so handhaben wir es bis heute.
Karuna Sadam, Rehabilitationszentrum für Leprakranke, Ranapur im Bundesstaat Madhya Pradesh Frühjahr baten die Schwestern um finanzielle Unterstützung für Bohrungen für einen neuen Brunnen. Denn wenn der Sommer nahe, werde der Brunnen austrocknen. Dann sei es sehr schwer, die Frauen, Männer und Kinder von Karuna Sadam mit Trinkwasser zu versorgen. Es fehle zudem Wasser für den Anbau von landwirtschaftlichen Produkten zur Eigenversorgung und andere Zwecke. Der Kauf von Wasser sei sehr teuer.
„Wissen Sie, wie dankbar wir Ihnen sind?“, schreibt Sr. Kamala. „Mehr als ich sagen kann. Sie haben uns in einer Zeit geholfen, in der wir nicht sicher waren, wie wir durchkommen sollten. Vielen Dank, dass Sie an unserer Seite sind. Wir hatten um Hilfe beim Graben eines Brunnens gebeten, der unsere Bewohner und unser Feld mit Wasser versorgen wird. Der 12. Juni war ein Tag, an dem Gottes Segen über uns herabströmte und wir den Brunnen gruben. Der Vorgang dauerte Stunden bis weit nach Mitternacht und gegen Morgen sprudelte die Wasserquelle hervor. Wir lagen uns in den Armen und jubelten. … Wir schätzen Ihre Unterstützung. Ihre großzügige Hilfe hat Wirkung gezeigt. Dank Ihrer Hilfe verfügen wir auf unserem Campus über ausreichend Wasser für jeden Bedarf. Möge Gott Sie für Ihre Menschlichkeit belohnen.“
In nordöstlichen Bundesstaat Manipur sind an der Grenze zu Myanmar Unruhen zwischen ethnischen Gruppen ausgebrochen. Konflikte gibt es zwischen der mehrheitlich hinduistischen und der die Politik dominierende Mehrheit, den Meitei, und zwei vorwiegend christlichen Gruppen, den Kukis und den Nagas. Inzwischen haben die Auseinandersetzungen auch eine religiöse Dimension erreicht Denn es wurden die katholischen Kirchen aller ethnischen Gruppen angegriffen. Kirchenvertreter haben die Zentralregierung um Hilfe gebeten. "Mit großer Besorgnis nehmen wir das Wiederaufleben der Christenverfolgung in Manipur zur Kenntnis", sagte Erzbischof Peter Machado von Bangalore dem Pressedienst Ucanews. Die Landesregierung hat den Ausnahmezustand verhängt.
Betroffen von den Unruhen und gewalttätigen Auseinandersetzungen ist auch der Ort Thayong. Dort sind seit dem 15. Januar 2022 die Ordenschwestern Sr. Joyce, Sr. Vimala und Sr. Dayana tätig. Gemeinsam mit neun weiteren Beschäftigten unterrichten sie an der dortigen Don-Bosco-Schule 122 Schülerinnen und Schüler. Zugleich halten sie den Kontakt zu den Familien der Schülerinnen und Schüler. Insbesondere unterstützen sie die Frauen in den Dörfern.
Der Schulbetrieb wurde nun aus Sicherheitsgründen erst einmal eingestellt. Auch die Fertigstellung und Einweihung eines Internates bei der Don-Bosco-Schule, für das Leonidis 9.000€ für die Innen-ausstattung zugesagt hat, müssen vorerst verschoben werden. Zwei Schwestern sind inzwischen nach Bangalore zurückgekehrt. Alle hoffen auf ein baldiges Ende der blutigen Auseinandersetzungen.
Seit sieben Jahren gibt es nun in Vidyanagar im District Bangalore das „Katherine Home“ – ein Heim für Mädchen. Hier leben 15 Mädchen im Alter von 8–15 Jahren unter der Obhut einiger Ordensschwestern. Jedes Kind hat seine eigene Geschichte. Allen gemeinsam ist: sie haben trotz aller widrigen Lebensumstände und bedrückenden und schlimmen Erfahrungen noch Glück gehabt. Sie haben ein neues Zuhause gefunden.
Vier der Mädchen sind Schwestern. Sie wurden von ihren Großeltern betreut. Diese waren aber mit der Verantwortung überfordert. Der Großvater verfiel dem Alkohol. Das Leben der Kinder war erbärmlich. Sie waren sich weitgehend selbst überlassen. Sozialarbeiterinnen der Dernbacher Schwestern boten den erleichterten Großeltern an, die Mädchen aufzunehmen. Seitdem leben sie im „Katherine-Home“. Es ist der erste und einzige Ort, an dem sie glücklich leben und Sicherheit und Geborgenheit finden.
Die Gemeinschaft ist für alle Mädchen zur Familie geworden. Sie werden von den Ordensschwestern zur Selbständigkeit und Eigenverantwortung angeleitet und beteiligen sich an den im Haus anfallenden Aufgaben. Sie lernen kochen, das Haus sauber und ordentlich zu halten, sich sauber und ordentlich zu kleiden. Angebote zum Tanzen, Singen und zu künstlerischen Arbeiten sind bei den Heranwachsenden besonders beliebt.
Und alle erhalten eine gute Schulbildung. Die Schülerinnen besuchen die 1. bis 10. Klasse in der benachbarten, von den Ordensschwestern geführten Schule. Ihre Ausbildung wird durch Stipendien von Leonidis finanziert.
„Die Unterstützung, die wir diesen Kindern geben, hilft ihnen, ihre Zukunft aufzubauen und ein besseres Leben zu führen“, schrieb Sr. Bindu. „Wir senden Ihnen die herzlichen Grüße und dankbaren Gefühle von jedem einzelnen Kind und von jedem von uns.“
Liebe Freunde und Unterstützer von Leonidis,
Ihnen allen möchte ich für die großartige Unterstützung im vergangenen Jahr ein herzliches Dankeschön sagen! Dank der enormen Spendensumme in Höhe von 72.888,74 € können wir unsere erfolgreiche Tätigkeit fortsetzen. Bedanken möchte ich mich auch im Namen der indischen Schwestern und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sr. Josephine, die Oberin der Südprovinz St. Mary, bat mich am Jahresende Ihnen zu versichern: „Ihre Spenden haben zahlreichen Menschen geholfen, ihre Würde zu bewahren und die Last des Lebens zu erleichtern. Sie können sich vermutlich gar nicht vorstellen, wieviel Gutes Sie damit für die bedürftigen Kinder, Frauen und Männer bewirkt haben.“
Ihre Spendenbescheinigung haben Sie aufgrund des hohen Betrags bereits im vergangenen Jahr von den Dernbacher Schwestern erhalten. Heute möchte ich Sie mit einer Übersicht über die Verwendung der Spendengelder im vergangenen Jahr informieren. Diese Auflistung und die Zahlen lesen sich nüchtern. Doch hinter jedem einzelnen Projekt stehen Menschen, die im vergangenen Jahr durch Sie Hilfe und Hoffnung in teilweise auswegloser Situation geschenkt bekommen haben:
Fast 470 Mädchen und Jungen, die eine Schule besuchen dürfen und eine gute Ausbildung bekommen. Die berechtigte Hoffnung haben auf ein besseres Leben. Kinder, die gesünder und geschützter aufwachsen dürfen, weil sie in Kindergärten betreut werden, statt ihre Mütter zu den teilweise gefährlichen Arbeitsstellen wie beispielsweise Steinbrüche oder Baustellen begleiten zu müssen. Die mindestens einmal am Tag satt werden und zudem eine für ihre Entwicklung wichtige eiweißhaltige Mahlzeit erhalten. Frauen, die mit einer beruflichen Ausbildung eine echte Perspektive auf ein selbstbestimmtes Leben haben. Kranke, die nicht für möglich gehaltene Hilfe und Heilung erfahren, obwohl sie weder Medikamente noch eine Behandlung bezahlen können. Alte, alleinstehende Frauen, die in einer Einrichtung ein würdevolles Leben in einer Gemeinschaft führen können, statt einsam am Rande der Gesellschaft zu verkümmern. Ausgegrenzte in den Slums, denen die Schwestern mit Achtung begegnen und die Unterstützung bekommen und - manchmal auch überlebenswichtige - Nahrung und Medizin.
Ich hoffe, dass diese Gedanken Bilder in Ihrem Kopf auszulösen vermögen und Sie eine kleine Vorstellung davon bekommen, wie hilfreich, wirksam und lebensverändernd Ihre Spende ist. Gemeinsam mit Sr. Pragasa und Sr. Betty aus der Ordensleitung in Dernbach werden wir in den kommenden Monaten Anträge der indischen Schwestern prüfen und entscheiden, welche Projekte besonders dringend und nachhaltig sind. Unser Hauptanliegen ist aber nach wie vor, jungen Menschen und insbesondere Mädchen eine gute Schulausbildung zu finanzieren.
Als meine Tante, Sr. Leonidis, vor vielen Jahren nach Indien ging, war ich ein 12-jähriges Mädchen. Ich erinnere mich an den Ausdruck: Sie geht in die Mission. Ich weiß nicht mehr genau, was ich damals damit verbunden habe. Eigentlich bedeutet „Mission“ ein mit einer Entsendung verbundener Auftrag. Doch zunächst braucht es eine Vision. „Die Absicht, die eigene Vision wahr zu machen, verwandelt sich … in einen Auftrag. Dieser Auftrag ist die Mission. Sie regelt, was hier und jetzt zu tun ist, um das Zielbild zu erreichen.“ Ich bin mir sehr sicher, dass meine Tante die Vision hatte, die Welt ein bisschen besser zu machen und sich deshalb in den Dienst der Menschen in Indien stellte. Und ich würde mich sehr freuen, wenn Sie uns auch weiterhin dabei helfen würden, die Mission meiner Tante - und nun auch unseren Auftrag - fortzusetzen.
Ganz herzliche Grüße
Irmgard Grebe-Quast
Nach dem Frühlingsmarkt im März und dem Herbstmarkt im Oktober folgte im November der Wintermarkt auf Gut Ahe. Zum dritten Mal in diesem Jahr hatten Ursula und Georg Weißbrich und ihre Tochter Claudia Jaspers die dortige Hofscheune geschmackvoll dekoriert. In diesem wunderschönen Ambiente präsentierten sie ein großes Angebot an selbst gemachten Likören und Brotaufstrichen sowie eine sehenswerte Auswahl an Handarbeiten. Die Fotos zeigen nur einen Teil des Angebotes. Aber sie lassen die schöne Atmosphäre in der Hofscheune und die Reichhaltigkeit des Sortiments erahnen
In der Hofscheune gingen die Kunden ein und aus. Niemand verließ sie mit leeren Händen. Und so füllte Euro um Euro die Kasse. Groß war die Freude am Ende bei der Familie Weißbrich. Sie konnte 5.500 € auf das Leonidis-Konto überweisen! Wir bedanken uns ganz herzlich und freuen uns sehr über diese bemerkenswerte Unterstüt-zung sowie die Möglichkeit, damit auch im nächsten Jahr die Not von Kindern, Frauen und Männern in Indien lindern zu können.
Nach dem Einkauf in der Hofscheune konnten sich die Kunden draußen an der Waffelstation mit Kaffee und Waffeln stärken oder auch gegrillte Würstchen, Glühpunsch und Glühwein genießen. Für die Bewirtung sorgte wieder einmal die Familie Neuhaus (Senior) und erstmals auch die Familie Hermes (Junior).
Groß ist die Freude darüber, dass auch die Familie Hermes weiterhin die Hofscheune für die Märkte kostenlos zur Verfügung stellt. Deshalb sagen wir an dieser Stelle beiden Familien ein herzliches Dankeschön!
Diese Aussage können 50 Schülerinnen in Ranchi (Nordindien) und weiter 25 Mädchen und Jungen in Chinna Avudaiyar Kovil (Südindien) bestätigen. Sie sind dankbar dafür, dass jemand das Fahrrad erfunden hat und dafür, dass sie jetzt selbst ein Fahrrad besitzen.
Was ist passiert?
Fast zwei Jahre lang blieben in Indien die Schulen wegen Corona geschlossen. Als sie ihre Türen wieder für die Mädchen und Jungen öffneten, stellten die Schwestern in Ranchi, Uttarakhand fest, dass eine Vielzahl ehemaliger Schülerinnen der Schule fernblieb. Die Ordensschwestern gingen der Sache nach und starten eine Befragung der Eltern. Es stellte sich folgendes heraus. Der Grund für das Fernbleiben lag nicht darin, dass die Eltern Schule und Ausbildung für ihre Töchter ablehnten. Ganz im Gegenteil. Aber sie waren voller Sorge. Sie fürchteten sich um das Wohl ihrer Töchter auf den oft bis zu 10 km langen Fußwegen zur Schule. Transportmittel fehlen oder sind zu teuer. Faktoren wie Armut, Geschlecht, Rasse, oder körperliche Beeinträchtigung sowie die Geografie sind nach wie vor Faktoren, die den Zugang zu Bildung verhindern können.
Eine Lösung musste hier musste gefunden werden, damit diese Mädchen nicht von Bildung und Ausbildung ausgeschlossen werden. Damit diese Mädchen ihr Potenzial ausschöpfen und aus dem Teufelskreis der Armut ausbrechen können. Fahrräder sind die Lösung! Mit der Unterstützung von Leonidis wurden Fahrräder für 50 in besonderer Weise betroffene Mädchen angeschafft.
Ähnliche Erfahrungen machten auch die Ordensschwestern an der Katherine Matric High School. Sie beobachteten, dass Schülerinnen und Schüler bereits müde zum Unterricht in der Schule ankommen. Aufgrund der schlechten Versorgungslage nach Corona kommt es derzeit noch häufiger zu Mangelernährung. Infolgedessen können Jungen und Mädchen sich nach der körperlichen Anstrengung auf dem Schulweg nicht mehr richtig auf das Lernen konzentrieren. Für 25 am ärgsten betroffene Kinder und Jugendliche konnten nun ebenfalls Fahrräder angeschafft werden.
Diese insgesamt 75 Mädchen und Jungen können nun weiterhin am Unterricht teilnehmen. Dankbar - und stolz - sind nicht nur die neuen Fahrradbesitzerinnen und -besitzer selbst. Dankbar sind auch die Eltern. Diesen Dank geben wir gerne an unsere treuen Spender weiter.
In Indien leben 70 % der Bevölkerung in ländlichen Gebieten. Und dort gibt es üblicherweise keine angemessene bis gar keine medizinische Versorgung. Doch Krankheiten wie Malaria oder Dengue sind sehr verbreitet mit oftmals tödlichem Ausgang. Moskitos, die diese Krankheiten übertragen, belästigen Kinder, Frauen und Männer überall. Insbesondere nachts können sich die Dorfbewohner der lästigen Insekten nicht wehren. „Was können wir tun, um insbesondere die armen Menschen, die von medizinischer Versorgung abgeschnitten sind, vor Infektionen zu schützen?“, fragte sich Schwester Stella, die Provinzoberin von Nordindien. Und sie hatte die Idee, 500 sorgfältig ausgewählte Familien mit Moskitonetzen auszustatten, damit sie gesund bleiben. Der Bitte um finanzielle Unterstützung sind wir gerne nachgekommen und unterstützen dieses Projekt mit 3000 €. Denn: vorbeugen ist besser als heilen.
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